Atemschutzmasken mit FFP-Filter werden in drei Klassen eingeteilt, wobei FFP3 die höchste Schutzstufe bietet. ‘FFP’ – aus dem Englischen für ‘Filtering Face Piece’ – steht im Deutschen für partikelfiltrierende Gesichtsmaske. Die ursprünglich für den Arbeitsschutz entwickelten Masken bieten einen sehr hohen Schutz gegen Aerosole und Partikel wie Staub oder flüssige Schwebeteilchen. Sie bestehen hauptsächlich aus Kunststoff und treten in verschiedenen Ausführungen auf. Ein biegsamer Bügel für die Nase und enge Ohrschlaufen bzw. Kopfbänder sorgen dafür, dass die Atemschutzmaske eng am Gesicht anliegt und keine Luft an den Seiten entweichen kann.

Unser Sortiment

Wir bieten Ihnen FFP3-Masken mit oder ohne Ventil in verschiedenen Stückzahlen an.  Es handelt sich um medizinisch zertifizierte Einwegprodukte. Geprüfte und zugelassene Atemschutzmasken erkennen Sie an der CE-Kennzeichnung, gefolgt von der vierstelligen Kennziffer des Prüflabors und der angewandten Norm EN 149 auf dem Produkt und der Verpackung. Der Begriff

Halbmaske drückt aus, dass die Schutzmaske Mund und Nase des Trägers und somit das halbe Gesicht bedeckt bzw. schützt. Die Produkte sind pro Stück einzeln verpackt, um maximale Hygiene zu gewährleisten. Damit Sie die richtige Wahl treffen, geben wir Ihnen alle wichtigen Informationen rund um das Thema Atemschutzmaske an die Hand.



Typen von FFP3-Atemschutzmasken

Die meisten Produkte der Schutzstufe FFP3 sind Einwegartikel und daher mit einem NR für non reusable gekennzeichnet. Sie sollten maximal acht Stunden (eine Arbeitsschicht) getragen werden. Nur FFP-Masken, die besondere Anforderungen erfüllen, erhalten die Kennzeichnung R für reusable und sind somit wiederverwendbar. Sie können gereinigt werden und dürfen unter gewissen Umständen länger als eine Arbeitsschicht getragen werden.

Artikel mit der zusätzlichen Kennzeichnung D haben die Dolomitstaubprüfung bestanden. Sie verfügen über eine besonders hohe Staubtoleranz und bieten langanhaltend niedrige Atemwiderstände.

Das optionale Ausatemventil einer FFP-Maske ist ein zusätzliches Komfortmerkmal, welches sich beim Ausatmen öffnet und beim Einatmen verschließt und somit die eingeatmete Luft filtert. Die ausgeatmete Luft wird ungefiltert aus der Atemschutzmaske geleitet, das Ventil sorgt so für ein angenehmeres Klima in der FFP-Maske und für leichteres Ausatmen. Atemschutzmasken mit Ventil können für den Arbeitsschutz gegen Staubpartikel und Co. verwendet werden, eignen sich jedoch nicht für den Fremdschutz.


Anwendungsgebiete: Wann sollten Sie eine FFP3-Maske tragen?

FFP-Masken wurden konzipiert, um den Träger vor gefährlichen Partikeln in der Umgebungsluft zu schützen. Sie werden üblicherweise im Umgang mit Holz, Schwermetallen, Staub, schädlichen Dämpfen und Krankheitserregern wie Viren, Bakterien oder Pilzsporen eingesetzt. Sie eignen sich daher für Industrie und Handwerk, Reinigungstätigkeiten und den medizinischen Bereich. Entsprechend den Vorgaben der Arbeitsschutznorm EN149 müssen die Atemschutzmasken mindestens einer Arbeitsschicht von acht Stunden standhalten. Dies gilt herstellerunabhängig für alle FFP-Masken.



Für wen ist eine FFP3-Maske geeignet?

FFP3-Masken zum Atemschutz eignen sich für Personen mit einem hohen Risikofaktor bezüglich Krankheiten sowie für Situationen, die ein hohes Risiko einer Infektion bergen. Ältere wie vorerkrankte Menschen sind auf eine hohe Filterleistung angewiesen, um sich effektiv vor Krankheitserregern zu schützen. Auch bei großen Menschenmengen oder engem Kontakt in Innenräumen wie beispielsweise der U-Bahn bietet eine FFP3- Schutzmaske einen wirkungsvollen Schutz.


Vorteile

Der FFP3-Filter schützt den Träger und sein Umfeld vor Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilzsporen) und schädlichen Stoffen (Staub, industrielle Partikel, gefährliche Dämpfe). FFP3-Masken können daher sowohl für Risikogruppen wie Senioren oder vorerkrankte Menschen angewandt werden als auch für medizinisches Personal oder Personen, die (bei der Arbeit) besonderen Risiken der Luftverschmutzung ausgesetzt sind. Die Vorteile im Überblick:

  • Hohe Filterwirkung
  • Schutz vor Staub und schädlichen Stoffen
  • Schutz vor Tröpfchen, Aerosolen und Mikroorganismen
  • Selbst- und Fremdschutz (bei Produkten ohne Ventil)
  • Einfacher Transport durch Faltbarkeit


Nachteile

Ventilfreie FFP3-Masken weisen einen hohen Atemwiderstand auf, der für Menschen mit geschwächtem Lungenvolumen einschränkend wirken kann. Die hohe Filterwirkung führt eventuell zu einem erschwerten Luftholen, welches gerade bei älteren Menschen und Kindern auf Dauer nicht empfehlenswert ist. Hier eignen sich Halbmasken mit geringeren Atemwiderständen wie die Schutzklasse FFP2

Masken mit Atemventil ermöglichen ein leichteres Atmen, jedoch bieten sie einen wesentlich geringeren Fremdschutz. Sie sollten daher nur zum Arbeitsschutz eingesetzt werden.


Covid-19: Masken im Vergleich

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 FFP2- sowie FFP3-Masken. Die Durchlässigkeit einer Halbmaske der Schutzklasse FFP3 darf bei maximal einem Prozent liegen, somit liegt die Filterleistung bei mindestens 99%. Die dicht anliegenden FFP-Masken schützen den Träger vor Viren, indem sie auch kleinste Partikel und Aerosole aus der Luft filtern.

Masken mit Ausatemventil bieten höheren Tragekomfort, schützen jedoch nicht das Umfeld des Trägers vor dessen Atemluft. Schutzmasken ohne Ventil verhindern zusätzlich, dass der Maskenträger sein Umfeld mit ausgeatmeten Tröpfchen kontaminiert. Zum Schutz vor Covid sollten daher nur Masken ohne Ventil getragen werden.


FFP2

FFP2-Masken bieten ebenfalls eine hohe Filterwirkung, denn mindestens 94-99% der eingeatmeten Luft werden gefiltert. Die Produkte eignen sich zum Selbst- und Fremdschutz vor Krankheitserregern und schädlichen Partikeln. Im Gegensatz zu FFP3-Filtern fällt der Atemwiderstand etwas geringer aus, jedoch höher als bei OP-Masken. 

Medizinischer Mundschutz

Der medizinische Mundschutz, auch OP-Maske genannt, ist hauptsächlich aus Krankenhäusern und Arztpraxen bekannt. Die leichte Kunststoffmaske bietet einen ausgezeichneten Fremdschutz, jedoch nur einen geringen Eigenschutz. Während der Pandemie ist der komfortable Maskentyp auch im Alltag beliebt geworden: Der geringe Widerstand beim Atmen sorgt für wenig Einschränkungen und ein angenehmes Tragegefühl. Risikogruppen sollten sich aufgrund des geringen Eigenschutzes eher für einen FFP-Filter entscheiden.


Alltagsmaske

Alltagsmasken bezeichnen Produkte aus einer oder mehreren Lagen Stoff, welche hauptsächlich dazu dienen, beim Atmen, Husten oder Sprechen ausgestoßene Tröpfchen abzufangen und somit das Umfeld des Trägers in gewissem Maße zu schützen. Die Stofflagen bilden keine Barriere für Aerosole, daher sollten Stoffmasken nur in Situationen mit wenig Ansteckungsrisiko getragen werden wie beispielsweise bei einem Spaziergang.


FFP3-Maske richtig tragen

Um die Wirkung Ihrer Maske nicht zu gefährden, sollten bei der Anwendung die folgenden Schritte beachtet werden:

  1. Vor dem Berühren Hände gründlich mit Seife waschen oder desinfizieren.
  2. Ohrschlaufen bzw. Kopfbänder überziehen.
  3. Atemschutzmaske über Mund und Nase platzieren und Nasenbügel andrücken.
  4. Sicherstellen, dass die Maske eng anliegt und keine Luft über die Seiten entweicht.
  5. Während des Tragens sollte die Maske möglichst nicht berührt werden.
  6. Zum Abnehmen nur die Ohrschlaufen oder das Kopfband berühren.
  7. Maske entsorgen und die Hände erneut reinigen.



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