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Persönliche Beratung

Einmalkatheter schenken Sicherheit und Freiheit im Alltag. Sie ermöglichen eine diskrete, hygienische Blasenentleerung und sind eine zuverlässige Unterstützung für Menschen, die trotz Blasenfunktionsstörungen ein aktives und selbstbestimmtes Leben führen möchten.

Was ist die intermittierende Selbstkatheterisierung (iSK)?

Während in bestimmten klinischen Fällen ein dauerhafter Verbleib des Katheters notwendig sein kann, bietet die intermittierende Katheterisierung eine hervorragende Alternative für alle Patienten, die die Anwendung selbstständig oder mit Unterstützung durchführen können.

Im Gegensatz zu Dauerkathetern verbleiben iSK-Katheter nicht dauerhaft im Körper, sondern werden zur einmaligen, vollständigen Entleerung der Blase herangezogen.

Da das medizinische Hilfsmittel nach der Urinableitung sofort wieder entfernt wird, reduziert diese Methode das Risiko von Harnwegsinfektionen und mechanischen Schleimhautreizungen signifikant. Daher hat sich die Verwendung hochwertiger intermittierender Einmalkatheter in der klinischen Praxis und im privaten Umfeld als zuverlässiger Standard gefestigt.

Komfortable Lösungen für eine sichere Katheterisierung

Um eine schmerzfreie Anwendung und maximale Hygiene zu gewährleisten, muss das gewählte Produkt exakt auf die anatomischen Voraussetzungen abgestimmt sein.

  • Klassische Einmalkatheter: Die Standard-Variante, die in Kombination mit einem separaten Gleitgel verwendet wird.
  • Hydrophil beschichtete Einmalkatheter: Diese Modelle sind "ready-to-use", denn sie verfügen über eine aktivierte Gleitschicht für besonders sanftes Einführen. Ein weiterer Vorteil: Weniger Reizungen und Verletzungen der Harnwege bedeuten auch ein geringeres Infektionsrisiko.
  • Katheter mit Nelaton-Spitze: Standardprodukt für die Selbstanwendung. Diese Variante ist gerade, flexibel und hat eine abgerundete Spitze mit seitlichen Katheteraugen. Sie eignet sich hervorragend für Frauen sowie für Männer mit einer anatomisch unauffälligen Harnröhre.
  • Katheter mit Tiemann-Spitze: Diese konisch zulaufende Spitze ist leicht gebogen und kommt bei Männern zum Einsatz, wenn das Einführen eines geraden Katheters schwierig ist (z. B. bei einer vergrößerten Prostata). Die Krümmung hilft dabei, anatomische Engstellen sanfter zu überwinden.
  • Kompaktkatheter: Praktische Lösung für die diskrete Anwendung unterwegs – steril verpackt und einsatzbereit.

Katheter-Länge

Die ideale Länge eines Katheters richtet sich nach der anatomischen Länge der Harnröhre. Männer benötigen in der Regel Blasenkatheter mit einer Länge von etwa 40 cm. Bei Frauen ist die Harnröhre wesentlich kürzer, weshalb hier oft Katheter-Längen von 15 bis 20 cm ausreichen.

Achten Sie bei der Anwendung auf diese Signale, um die optimale Länge zu bestimmen: 

  • Anzeichen für einen zu kurzen Katheter: Der Urinfluss setzt nicht ein, da die Katheterspitze die Harnblase noch nicht erreicht hat.
  • Anzeichen für einen zu langen Katheter: Wenn beim Einführen ein großer Teil des Katheters außerhalb des Körpers verbleibt, während der Urin bereits fließt, ist das Modell länger als anatomisch notwendig. Bei Frauen kann ein zu langer Katheter zudem die Gefahr erhöhen, dass die sterile Spitze vor dem Einführen versehentlich unsterile Oberflächen berührt.

Katheter-Größe (Charrière)

Das Einführen eines Katheters muss nicht schmerzhaft sein. Häufig sind unangenehme Erfahrungen auf eine falsche Größe zurückzuführen. Während die Länge den Weg zur Blase überbrückt, bestimmt die Katheter-Größe – gemessen in Charrière (Ch) – den Außendurchmesser des Hilfsmittels.

Der Katheter muss dick genug sein, um den Urin zügig abzuleiten und beim Einführen stabil zu bleiben, aber dünn genug, um die Harnröhrenschleimhaut nicht zu reizen. In unserem Sortiment finden Sie alle gängigen Größen unter zusätzlicher Angabe der international einheitlichen Farbcodierung.

Ob die gewählte Größe angepasst werden sollte, erkennen Sie an den folgenden Faktoren:

  • Anzeichen für einen zu dünnen Katheter: Die Entleerung der Blase dauert ungewöhnlich lange oder der Katheter knickt beim Einführen aufgrund mangelnder Stabilität leicht ab.
  • Anzeichen für einen zu dicken Katheter: Das Einführen wird als schmerzhaft oder unangenehm empfunden, ggf. treten nach der Anwendung Reizungen der Harnröhre auf.

Wichtig: Um Verletzungen zu vermeiden, sollte die erste Anpassung immer durch eine medizinische Fachkraft erfolgen.

Sie haben Fragen zum Sortiment? Wir helfen Ihnen gerne mit einer fachlichen Beratung weiter.

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Häufig gestellte Fragen

Welchen Einmalkatheter benötige ich als Mann bzw. Frau?

Die Größe wird in Charrière (Ch) gemessen. Während für Kinder oft Ch 6–10 genutzt wird, benötigen Frauen meist Ch 10–14 und Männer Ch 12–16. Die passende Größe und Spitzenform (Nelaton oder Tiemann) sollten initial immer durch medizinisches Fachpersonal bestimmt werden.

Was ist der Unterschied zwischen hydrophilen und unbeschichteten Kathetern?

Die hydrophile Beschichtung stattet Katheter mit einer speziellen Gleitschicht aus, die durch Wasser aktiviert wird oder bereits gebrauchsfertig verpackt ist. Sie gleiten besonders leicht und minimieren Schleimhautreizungen. Unbeschichtete Katheter benötigen zusätzlich ein separates Gleitmittel für die Anwendung.

Wie oft sollte ein Einmalkatheter verwendet werden?

Im Sinne der Sterilität darf ein Einmalkatheter nur ein einziges Mal benutzt und sollte unmittelbar nach der Anwendung hygienisch entsorgt werden. Eine Mehrfachverwendung würde das Infektionsrisiko massiv erhöhen. Die tägliche Häufigkeit (meist 3–6 Mal) wird individuell von Ihrem Arzt festgelegt.

Kann ich mit Einmalkathetern verreisen?

Ja, das ist problemlos möglich. Besonders Kompaktkatheter sind für unterwegs ideal geeignet. Achten Sie darauf, immer einen ausreichenden Vorrat im Handgepäck mitzuführen und ggf. ein ärztliches Attest für die Mitnahme medizinischer Hilfsmittel bei Flugreisen dabei zu haben.

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