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Persönliche Beratung

Urinbeutel sind Produkte aus Kunststoff, die in Krankenhäusern und in der Pflege, aber auch in Privathaushalten eingesetzt werden. Sie sind über einen Schlauch an einen Katheter angeschlossen, durch welchen Urin aus der Harnblase abgeleitet wird. Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass die Nutzung von Urinbeuteln notwendig wird: Erkrankungen oder hohes Alter können zu einer kurzzeitigen oder dauerhaften Inkontinenz oder Blasenentleerungsstörung führen. Körperliche Beeinträchtigungen wie Behinderungen oder Schäden von Unfällen haben möglicherweise die Notwendigkeit eines Urinbeutels zur Folge. Ebenso müssen bettlägerige Personen, zum Beispiel Langzeit-Patienten in Krankenhäusern, teilweise davon Gebrauch machen. 

Unser Sortiment an Urinbeuteln

Urinbeutel und Zubehör gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nachdem welche Bedürfnisse der Nutzer hat. Wir bieten Ihnen Beutel mit Fassungsvermögen zwischen 2000 und 2600 ml und einer Schlauchlänge zwischen 90 und 120 cm an. Benötigen Sie einfache Bettbeutel mit oder ohne Ablass oder ein geschlossenes Urindrainagesystem inklusive Aufhängung? In unserem Sortiment finden Sie beides. Die eingebaute Urinrückflusssperre garantiert eine hygienische Nutzung. Die meisten unserer Modelle sind latexfrei und können daher auch von Allergikern verwendet werden. Wir bieten Ihnen außerdem Spülbeutel für transurethrale Blasenspülungen und Urinbeutel-Halter als Zubehör an. Benötigen Sie Urin-Beinbeutel für mehr Mobilität oder Urinalkondome zur katheterfreien Urinableitung? Hier werden Sie fündig.


Unterschiedliche Modelle

Je nach Zustand und Mobilität des Trägers bieten sich unterschiedliche Arten von Urinbeuteln an. Es wird zwischen kurzfristigem und dauerhaftem Tragen unterschieden: Für die kurzzeitige Verwendung können Einmalkatheter und Beutel ohne spezielle Vorrichtungen verwendet werden. Bei Personen, die über längere Zeit eine Urinablasshilfe benötigen, werden Dauerkatheter eingesetzt und an Urinbeutel, die entleert werden können, angebracht. Für die Langzeitversorgung eignen sich geschlossene Urindrainagesysteme, die eine Tropfkammer zwischen Schlauch und Urinbeutel haben. Da Katheter und Schlauch ein System bilden, zu dem ebenfalls eine Rückflusssperre gehört, wird das Risiko für Infektionen deutlich gesenkt. Die Rückflusssperre verhindert, wie der Name schon sagt, einen Rückfluss von Urin in die Blase beziehungsweise einen Harnstau. 

Für die (nächtliche) Versorgung von Patienten, die das Bett nicht verlassen können, eigenen sich Bettbeutel (auch: Nachtbeutel). Diese werden am Bett fixiert und erfassen durch die statische Anbringung ein hohes Volumen an Flüssigkeit. Für Menschen, die trotz Urinbeutel gerne unterwegs sind, gibt es Beinbeutel und Hüftbeutel. Diese werden mit speziellen Klettverschlussbändern oder Gurten am Körper festgemacht und können leicht unter der Kleidung versteckt werden. Urinbeutel werden steril und unsteril angeboten, manche verfügen über ein sogenanntes Urimeter, eine gesonderte Kammer des Beutels, welche die Untersuchung des Urins erleichtert.


Anwendung

Die Anwendung variiert je nach Modell und Tragedauer. Urinbeutel mit Ablassventil lassen sich leicht leeren und somit wiederverwenden, ohne dass ein Wechsel nötig ist. Dies verschafft dem Träger beziehungsweise dem Pflegepersonal mehr Flexibilität. Auch Urinproben für Untersuchungen können mit Leichtigkeit entnommen werden, selbst wenn der Patient gerade schläft oder aus anderen Gründen nicht aufstehen kann. 


Wie wird ein Urinbeutel angelegt?

Ärzte oder ausgebildete Pflegekräfte legen einen Blasenkatheter. Bei diesem handelt es sich um einen Kunststoffschlauch, der transurethral (durch die Harnröhre) oder suprapubisch (über einen kleinen Schnitt in der Bauchdecke) mit der Blase verbunden wird. An den Katheter wird der Schlauch des Urinbeutels angeschlossen. So fließt ständig Urin aus der Blase, welches der Urinbeutel auffängt. Je nach Mobilität des Patienten kann der Beutel am Bett, Körper oder Rollstuhl befestigt werden. Für die Befestigung gibt es verschiedene Halterungen, meist aus Plastik. Hüft- oder Beinbeutel sind mit Bändern oder Klettverschluss am entsprechenden Körperteil fixierbar. Der Urinbeutel ist unbedingt so anzubringen, dass er nie oberhalb des Blasenniveaus hängt, damit stets ein Abfluss gewährleistet ist. Ebenso sollte der Schlauch nicht stark geknickt werden.


Tragedauer und Wechsel

Prinzipiell wird ein Urinbeutel gewechselt, wenn er voll ist. Beutel mit Ablassventil können länger getragen werden als Modelle ohne Ventil, da die Flüssigkeit in die Toilette geleert wird, ohne den Beutel abzunehmen. Aus hygienischen Gründen sollte der Urinbeutel trotzdem regelmäßig ausgetauscht werden. Urinbeutel ohne Rückflusssperre werden meist nur für einige Stunden getragen, zum Beispiel während einer Operation. Beutel mit Rücklaufsperre können bis zu sieben Tage verwendet werden – gerade bei bettlägerigen Patienten mit Dauerkatheter erleichtert dies die Pflege erheblich. Geschultes Pflegepersonal sollte einen Dauerkatheter alle zwei bis vier Wochen austauschen.


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